Applikation | App

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Kurzdefinition: Eine Applikation, kurz „App“ genannt, ist ein Zusatzpro- gramm bzw. eine Anwendungssoftware für →Smartphones, Tablets und inzwischen auch ein Format für PCs.

Beispiele: WhatsApp, Clever-tanken (zeigt die Benzinpreise in der Um- gebung an), Barcode-Scanner, iTranslate (Übersetzungs- und Wörter- buch-App für das iPhone), Wetter.de, Runtastic (Sport-App für Jogger).

EZ/IZ-Bezug: Immer mehr Menschen haben Zugang zu einem Smart- phone, was speziellen Apps in der Entwicklungspolitik eine größere Rolle zukommen lässt: z.B. sogenannten mHealth-Apps, mit denen Smartpho- nes zu mobilen Diagnosestationen werden, oder Bildungs-Apps, über die Bildungsinhalte kostenlos oder für Cent-Beträge verbreitet werden. Andere Apps lassen sich in Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Finanzwesen, in der ländlichen Entwicklung oder beim Ressourcenschutz einsetzen.

Den Nutzerinnen und Nutzern von Smartphones, PCs oder Tablets stehen heute viele Millionen „Applikationen“, sprich „Anwendungen“, zur Verfügung für fast jede Lebenslage gibt es eine App. Damit können sie ihre Geräte flexibel und vor allem einfach um die Funktionen und Dienste erweitern, die sie ganz speziell nutzen möchten. Die Bandbreite der verfügbaren Apps reicht dabei beispielsweise von Wetter- und Nachrichten-Apps über Spiele und Ratgeber bis hin zu komplexen Softwarepaketen mit Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogrammen. Während die Software-Installation früherer Tage oft nicht komfortabel war (Apps sind nachinstallierte Software und insofern nicht neu), liegt der Erfolg der Apps unter anderem in der Einfach- heit der Auswahl, Installation und Nutzbarkeit begründet. Ein wichtiger Teil dabei ist der zentrale Vertrieb. Apps werden in bestimmten Online-Shops wie z.B. Google Play oder Apples App Store, vertrieben und direkt kostenlos oder kostenpflichtig installiert.

EZ/IZ-BEZUG
Da immer mehr Menschen Zugang zum →Internet und zu Endgeräten wie Smartphones haben, bieten Apps eine neue und bedeutende Möglichkeit für die EZ, eine große Anzahl von Menschen zu erreichen. Über Apps können
z.B. Informationen, Bildungsangebote und viele essenzielle Dienste in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit angeboten werden – auch für Menschen in entlegeneren Gebieten, die sonst keine Möglichkeit hätten, entsprechende Dienste zu nutzen. Gleichzeitig kann die EZ auf diesem Weg auch Informa- tionen gewinnen, die helfen, die eigene Arbeit besser an den Bedürfnissen auszurichten. Apps geben den Menschen zudem eine stärkere Stimme: Apps und →IKT erleichtern z.B. die Teilnahme an politischen Prozessen (→E-Parti- zipation).

 

 

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